Stufen

Guten Tag. Hier ist die Neue. Nadine Teichgräber. Ein bisschen was zum kennen lernen wäre gut, oder.

Los geht´s.

Alles neu machte der Mai. Nach 15 Jahren Karriere im Unternehmen, war ich reif für den Sprung in die Selbstständigkeit.

Die Reaktionen auf meinen Schritt ins Unternehmertum waren vielfältig.

  • Von Erstaunen: „Was Du? Das hätte ich nicht gedacht?“
  • Über Sehnsucht: „Das hätte ich früher auch gern gemacht.“
  • Über Zuversicht: „Klasse, das passt. Sie werden bestimmt Erfolg haben.“
  • Über Bedenken: „Mensch, selbst und ständig. Na, haben Sie das auch gut durchdacht!“
  • Über Trauer: „Schade, wir haben sehr gern mit Ihnen gearbeitet!“
  • Bis zu purem Entsetzten: „Bist Du wahnsinnig, einen sicheren gut bezahlten Job aufzugeben für…!“

Sie dürfen jetzt raten, welche Person wohl was gesagt hat. Sie haben die Wahl zwischen Chef, Kollegen, Freundin, Nachwuchsführungskräften, Inhaber, Mutter, Geschäftsführer.

Letztlich ist mir auch da wieder aufgefallen, wie viel der Mensch doch über sich selbst sagt, wenn er spricht. Darüber was er kennt. Jeder verbindet neue Ereignisse mit den Erfahrungen aus seiner Welt und versucht dort anzuknüpfen, wo er sich auskennt. Wunderbar erklärt das übrigens Vera F. Birkenbihl (bis Minute 10 können Sie es bestimmt schaffen, zu zuhören – es lohnt sich.) Sie hat über die Vokabel des „Gehirnbenutzers“ sicherlich dazu beigetragen, dass die Erkenntnisse der Hirnforschung Einfluss auf die Managementtrainings der heutigen Zeit genommen haben. Noch vor Prof. Dr. Hüther & Co..

Reif sein für den Sprung in die Selbständigkeit?!

Auf den Tag genau bin ich nun 35 Jahre lebenserfahren. Und feiere in diesem Jahr mein 15. Jahr im Berufsleben. Hab Karriere gemacht – vom Azubi zur Leiterin Personalentwicklung eines Unternehmens. War Teil eines Konzerns und Teil eines inhabergeführten Unternehmens. Hab in 7 Städten in Deutschland gelebt. Große Budgets und herausfordernde Projekte verantwortet. Geheiratet und 1 Tochter bekommen. Habe Vollzeit als Leitende Angestellte gearbeitet und gleichzeitig die Familie gewuppt. War als Frau oft neben Männern in Verantwortung. Bin Diplombetriebswirtin und Systemischer Coach geworden. Und habe mich x-Mal einer Sache und Idee ganz verschrieben.

Reif sein! Wenn nicht jetzt wann dann?

So fange ich wieder neu an. Und ein bisschen wie eine Anfängerin fühlt es sich schon an. Und hier halte ich es mit Herman Hesse.

Ich bin gespannt, wann wir uns persönlich kennenlernen. Nun bin ich an Bord. TEICHGRÄBER² nimmt seinen Lauf.

With Passion to the Future

Last week I finished a Potential Development Program for one of my customers – a program for an internationally composed group of 13 young potentials, coming from Brazil, China, France, Hungary and Germany. Nothing unusual, really. Yet: When the group started their Final event dancing, it became clear that this was anything but usual. The passion and the enthusiasm at the Final Event of the group were extraordinary.

Despite or just by reason of the presence of their direct supervisors and the management board of the company the group went above and beyond and exceeded all expectations. They demonstrated their abilities and potentials in supporting to lead the company from within to a successful future. Their smiling and sparkling faces infected the audience.

The final event was given a frame by a charming and inspiring facilitation of two group members. The participants surprised the audience by an entertaining change of presentations, role-plays and challenges to do for the audience.

They did everything to make this Final an unforgettable event for everybody and especially for their managers – they did everything to set up and repeat the message that they ARE JUST NOW READY to take over more responsibility for the future of their company, for the vision 2020.

The only thing to add from my side at this point is:

  • Congratulations!
  • You did it – you rocked the show!
  • Great work, intensive preparations, high output and performance!

I’m impressed. So, folks, continue seizing the day. Today starts the rest of your life. Bye. Your trainer & coach Ralf.

Psychologisches Kapital II

Es gibt ja keine Zufälle, finde ich. So hat mir ein früherer Seminarteilnehmer vorhin gemailt, wie sehr er von der Positiven Psychologie angetan ist, und dass ihm diese Gedanken bei der Übernahme seiner neuen Führungsveranwortung mit zusätzlichen 40 (!) Mitarbeitern helfen.

Und hat mir dazu ein Video geschickt, in dem Shawn Achor (Buch: The happiness advantage) über das Thema ‘The happy secret to better work‘) spricht. Sehr empfehlenswert. Hier passt der Stil voll zur Aussage! Kleiner Tipp für diejenigen, die der englischen Sprache in dieser unglaublichen Geschwindigkeit nicht ganz gewachsen sind: Deutsche Untertitel wählen! Und jetzt viel Vergnügen!

Das fängt ja gut an …

2012. Schon 3 Tage alt. Und einen Tag länger als das letzte. Ich frage mich mal wieder, wann die Menschen feiern, die am 29.2. geboren werden. Und könnte mir vorstellen, dass zumindest alle 4 Jahre die Party voll abgeht.

Und noch etwas frage ich mich. Mal wieder. Eigentlich immer am Ende oder am Anfang eines Jahres: Was wird es bringen, dieses Jahr? Zumindest bin ich diesmal nicht dem Irrglauben versessen, dass es ruhiger werden könnte als das letzte. Weniger turbulent. Mit mehr Zeit und so. Das habe ich mindestens die letzten 10 Jahre geglaubt.

Ich denke, es geht eher ums Verbinden. Das Angenehme mit dem Nützlichen. Das Private mit dem Beruflichen. Das Schreiben mit dem Reden. Das Ausruhen mit dem Tun (so steht seit 4 Tagen in unserem “Ruhe-Raum” ein Laufband ….). Das Geben mit dem Nehmen. Das Senden mit dem Empfangen. – Für mich schon sehr viele Vorsätze auf einmal 🙂

Und noch etwas weiß ich: Dieser Januar wird anders als der letzte. 1/2011 habe ich mit Schreiben verbracht, an meinem Fachbeitrag zum Buch “Die 16 Lebensmotive in der Praxis”. Eine ungewohnte Tätigkeit für mich. Und doch auch etwas, auf das ich stolz bin (mein Anerkennungs-Motiv lässt grüßen). Wer interessiert ist: Es geht um ‘Teamentwicklung mit dem Reiss-Profil’.

Und damit ich gleich beginne, fange ich mit dem Verbinden von ‘Geben & Nehmen’ an. Für Menschen mit einem hohen Wettbewerbs-Motiv, die auch ein kleines bisschen neugierig sind. Ich möchte nämlich 10 Exemplare “meines” Buches verschenken. An die die schnell sind. Und suchen können (nämlich meine Email-Adresse). Und mir schreiben, warum dieses Jahr für sie ein ganz besonderes Jahr wird.

Auf geht’s! Ich bin mal gespannt.

In eigener Sache: Definition von Glück

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Am 14. September um 5.16 Uhr kam unsere Tochter Lene zur Welt. 31 Tage zu früh. Gesund und munter. Meine erste Tochter. Das Leben schenkt mir noch einmal die Chance, ein kleines Wesen durch sein Leben zu begleiten. Wirklich für sie da zu sein.

Alles ist anders. Nichts bleibt wie es war. Auch meine Definition von Glück:

  • Die winzigen Finger meiner Tochter Lene auf meinem Daumen.
  • Ihr erstes Lächeln.
  • Die zarte, rosige Babyhaut beim Wickeln leise streicheln.
  • Als meine Frau unsere Tochter das erste Mal anlegt und sie trinkt.
  • Das erste La-Le-Lu für Lene singen, die in meinen Armen liegt.
  • Ein heißer Krankenhaus-Kaffee nach einer Nacht mit 4 x 90 Minuten Schlaf.
  • Lene trinkt 40ml Milch auf einmal in 10 Minuten.
  • Jeder Fehlalarm auf dem Atem-Überwachungs-Monitor.
  • Lene auf meiner nackten Haut im Bett beruhigen und spüren wie sie loslässt und ankommt.
  • Dass der Blutzucker-Wert jetzt seit 6 Messungen in Ordnung ist.
  • Wenn sie die tiefblauen Augen öffnet, die Stirn runzelt und mich beim Flasche-Geben ernsthaft ansieht.
  • Eine volle Windel.
  • 15qm Krankenhaus-Zimmer zu dritt für 1 Woche teilen.
  • Nach Wickeln, Beruhigen, Trösten den Sportteil des Leverkusener Anzeigers lesen.
  • Lene, wie sie in die Kamera guckt.
  • Eine frische Tomate auf dem allabendlich gleichen Krankenhaus-Abendessen-Tablett.
  • Die Kraft mit der sie ihre Fäustchen in den Mund hält, wenn sie Hunger hat.
  • Ihr Protestgeschrei und Lebenskraft, wenn ich ihr die Windel wechsle.
  • Wenn sie wie verrückt an meinem Finger saugt, bevor die Milchbar kommt.
  • Die erste Gewichtszunahme von 50 Gramm.
  • Lene auf meinen Knien.

Planung war gestern. Heute ist Lene. In tiefer Dankbarkeit und voller Glück.