Das Pinguin-Prinzip – oder: Werde was Du bist!

Meine Kollegin Kereen Karst hat mich auf einen Beitrag des Kabarettisten Eckart von Hirschhausen aufmerksam gemacht. Der in einem eher nachdenklich-humoristisch gestimmten Beitrag auf die Unterschiede zwischen Menschen fokussiert. Und empfiehlt, zu sich und seinen Stärken zu stehen. Der den Rahmen / die Umgebung betont, in dem wir agieren. Nach dem Motto: Verzweifel nicht, wenn du in einem bestimmten Umfeld nicht das sein kannst, was Du eigentlich bist: Ein liebenswerter, erfolgreicher, individueller Mensch, der auf seine Ressourcen zurückgreifen kann.

Mich hat das nachhaltig daran erinnert, welches Ziel mein Wirken im beruflichen Kontext hat: Den Mensch in seinem ‚So-Sein‘ zu sehen und zu stärken. Gemeinsam zu reflektieren, wie Talente & Stärken, Erfolg und Erfüllung, IST und Wunsch zusammenkommen können. Ob es gilt, eher sich selbst oder die Situation anders zu betrachten und zu verändern. Und zu schauen, inwieweit die Basis für unsere Stärken und Energien, die eigene Bedürfnisstruktur (16 Lebensmotive) hier und heute Platz gefunden hat.

Und davor gewarnt, voreilig Menschen zu beurteilen, ohne den Kontext zu berücksichtigen. Handelt es sich dabei ja ohnehin um einen Wahrnehmungs- und Beurteilungsfehler, der uns Menschen in die Wiege gelegt ist: Das Verhalten und Wirken von Anderen persönlichkeits-basiert zu sehen, das Verhalten und Wirken der eigenen Person jedoch auf situative Aspekte zurückzuführen.

Bleibt also die Frage: Leben Sie im richtigen Kontext? Können Sie Ihre Motive und Bedürfnisse verwirklichen? Wann werden Sie zu dem, der Sie sind – zu der, die Sie sind? Braucht es etwas Change?

2 Kommentare

  1. Was für ein zauberhafter Beitrag über unsere Einzigartigkeit…
    Du bist ganz offensichtlich mehr und mehr ganz und gar in deinem Element. Deine Pinguin-Bewegungen sind für mich ein großer Genuss.

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