Himbeergeist statt Teamgeist

Neulich hab ich ihn mal wieder gesehen, den Teamgeist. In einem Workshop, in dem zwei Gruppen zu einem gemeinsamen Ganzen werden sollten.

Glaubt man den diesjährigen Preisträgern des Wettbewerbs Great Place to Work – Deutschlands beste Arbeitgeber 2008, so ist der Teamgeist das entscheidende Moment, um Projekte erfolgreich zu machen: „Wenn der Spaß entsteht, wenn der Funke überspringt“ (Peter Winkler, Geschäftsführer Carpus + Partner ).

Beeindruckt hat mich besonders der Satz, dass wirtschaftlicher Erfolg entsteht, „wenn sich das Unternehmen mit den Mitarbeitern verbündet“ (Peter Winkler). Wäre doch mal eine andere Form von Teamgeist, oder? Nicht ‚die da oben‘ und ‚wir da unten‘. Teamgeist. Geteilte Verantwortung. Geteilter Erfolg. Weg von Toll Ein Anderer Machts.

Und dann kehre ich im Workshop am Abend an die Bar zurück. Erzähle davon. Schwärme vor mich hin. Bis mich einer der Teilnehmer aus meinen Träumen holt. Von seiner erlebten Alltags-Realität erzählt. Die sich sehr von meiner Vision unterscheidet. Und auch mit der wundervollen Outdoor-Aufgabe heute, die die Teams wirklich zusammen gebracht hat, konnte er nichts anfangen. Zum Trost bietet er mir einen Klaren an: ‚Himbeergeist statt Teamgeist.‘

(via: Sonnos)

Ein Kommentar

  1. Ja, ja… Wenn wir uns verlinken, geht die Tür auf. Und schwupps bin ich drin…

    Ich lese deine ersten Blogeinträge und bin total begeistert. Ich kann spüren, wie sich in deinem Blog die Fülle deiner menschlichen und beruflichen Erfahrungen auf eine bezaubernde Weise verbinden. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Schritt.

    Ich liebe Himbeergeist. Aber jedes Mal wenn Menschen (mit ihren Stärken + Handicaps) ins gemeinsame Wirken kommen, beglückt mich der Geist der Mitmenschlichkeit, der das Team bewegt und trägt.

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