Ist outdoor out?

Sprung von der Leiter - gehalten vom Team

Ich bin mit dem Thema ‚Outdoor-Training‘ für Teams schon seit mehr als 15 Jahren unterwegs. Damals war es noch exotisch, mit Bäumen und Seilen eine Brücke über eine Schlucht zu bauen. Und zu reflektieren, wie sich die beim Bau erlebten Prozesse im täglichen Arbeitsleben abbilden. Mit der Zeit bin ich mehr und mehr vom Outdoor ‚extreme‘ zum Outdoor ‚light‘ gekommen. Schon allein deshalb, weil mittlerweile an jeder Ecke ein Hochseilgarten steht, und das ‚Spinnennetz‘ schon lange nicht mehr für ein Werk einer Spezies aus dem Tierreich gehalten wird. Und auch, weil ich damit Simulationen aus dem Arbeitsleben in erlebnisorientierte Settings umleiten konnte, die nicht immer einen zusätzlichen Outdoor-Experten erfordern.

Umso mehr genieße ich es heute, gelegentlich in Veranstaltungen auf meine Outdoor-Kollegen von Mindset zurückzugreifen, wenn der Einbau von Outdoor-Elementen Sinn macht. Letzte Woche waren wir gemeinsam für ein DAX-30-Unternehmen unterwegs – Teambuilding mit den Mitarbeitern des Einkaufs (ca. 60 Personen), quer über alle Hierarchie-Ebenen.

Sinn hat es deshalb gemacht, weil …

  • … Outdoor-Aufgaben den meisten Menschen SPASS machen – und nach dem harten Workshop mit Großgruppen-Charakter auch die Freude am gemeinsamen Erleben nicht zu kurz kommen sollte,
  • … durch  Veränderung der Teilnehmer-Zusammensetzung an jeder Station ein echtes KENNENLERNEN möglich war,
  • … durch den breiten Mix aus 5 verschiedenen Teambuilding-Aufgaben Situationen zur REFLEXION geschaffen wurden, die nachher im Seminarraum zum Transfer in den Alltag genutzt wurden.

Mein Fazit: Es ist wie immer eine Frage des Ziels … – oder: Auch ‚ältere‘ Methoden können sinnvoll sein …. – oder: Warum eigentlich nicht ….??!!

Hier lässt sich arbeiten ...

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