No emotions!

Gefühle. Mittlerweile akzeptierter Bestandteil von Führung. Und doch frage ich mich immer wieder, wie ich sachorientierte Manager davon überzeugen kann, dass Sie ihre Gefühle ernst nehmen. Und die ihrer Mitarbeiter. Und weder sich noch die Anderen als Weicheier abtun.

Ed Norman von N Vision schreibt dazu (und noch viel mehr Beiträge zum ‚Business of Emotions‘):

The word emotion means to “move out of.” When we feel emotion, we feel something coming out of us. There is a movement of feeling within us. And for many people this movement is experienced as scary. It feels like something out of our control. Thinking is much safer. We have been led to value our thoughts, to channel them and control them. Most people would side more readily with Descartes when he said “I think, therefore, I am” rather than with Rousseau who said “I feel, therefore, I am.”

Also hat Emotion etwas mit Bewegung zu tun (aus dem Lateinischen „ex „heraus“ und ‚motio‘ „Bewegung, Erregung“). Bleibt die Frage, wie ich mich als Manager auf Emotionen zu bewege. Oder von Anderen dazu bewegen lasse.

Meine eigene Lebensgeschichte hat mich Gefühle lange tief in meinem Innern verschließen lassen. Den Schlüssel habe ich erst spät gefunden. Weil es eine Krise gab. Und nicht weil jemand schlaue Gedanken in einem weblog-Beitrag formuliert hat … 🙂

Doch braucht es immer erst Krisen, um ins Fühlen zu kommen? Um eigene Gefühle und die meiner Mitarbeiter wahr- und ernstzunehmen?

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