Sie sind das Ergebnis Ihrer Gewohnheiten!

TEIL 1: WIE GEWOHNHEITEN FUNKTIONIEREN

 

Wie starten Sie üblicherweise in den Tag?

Vielleicht ungefähr so:

Wecker klingelt. Die Schlummertaste wird gedrückt. Erneutes klingeln. Unwillig stehen Sie auf und gehen ins Badezimmer. Blick in Spiegel. Zähne putzen. Duschen. Abtrocknen. Anziehen. Kaffee.

Ihre Routine läuft und läuft und läuft und läuft. Bis Sie abends auf dem Sofa einschlafen.

Das wir fast alle Handlungen unseres täglichen Lebens irgendwann einmal lernen mussten, ist aus heutiger Sicht kaum denkbar.

Das es millionenfach erste Male in unserem Leben gab, unvorstellbar.

Dazu läuft der Autopilot zu rund.

Oder denken Sie noch darüber nach, in welcher Reihenfolge Sie sich anziehen? Nein. Meine 6jährige hat das auch mittlerweile perfekt raus.

Und das ist im Wesentlichen auch gut so. Der Autopilot spart Kraft. Doch spannend wird es, wenn Sie ihre Routinen genau unter die Lupe nehmen. Und förderliche Gewohnheiten von negativen Gewohnheiten unterscheiden lernen. Denn dazwischen kann der Autopilot nicht unterscheiden.

In jedem Fall formen Ihre Gewohnheiten Ihre mentale, emotionale und körperliche Fitness. Und das wirkt sich direkt auf all Ihre Lebensbereiche aus. Sie sind das Ergebnis Ihrer Gewohnheiten.

Soweit klar.

Wenn Sie jetzt verstehen wie Gewohnheiten entstehen, können Sie sich auf den Weg machen, um nützliche Gewohnheiten in Ihr Leben zu holen. Und schlechte aus Ihrem Leben zu verbannen.

Also. Wie funktioniert eine Gewohnheit?

Eine Gewohnheit läuft immer in folgendem 3 Takt ab:

  1. auslösender Reiz setzt ein = z.B. Whatsapp Signal ertönt
  2. Routine = z.B. Neue Nachrichten lesen und beantworten, ggf. ein bisschen chatten
  3. Belohnung = z.B. Neugiermotiv ist gestillt, Dopamin wird ausgeschüttet

Grundsätzlich basieren Gewohnheiten auf assoziativem Lernen. Dabei werden räumlich und zeitlich gemeinsam auftretende Ereignisse durch Wiederholungen in der Erinnerung verknüpft. Es braucht einen auslösenden Reiz, damit automatisch die Routine einsetzt.

Der Hirnforscher Roth erklärt,  je öfter wir eine Handlung wiederholen, desto stärker ist sie nicht nur im Gehirn verankert, sondern auch an die auslösenden Reize gebunden.

Das macht es auch so schwierig, schlechte Gewohnheiten zu deinstallieren.

Denn selbst wenn wir uns von schlechten Gewohnheiten verabschieden wollen, kann uns ein einziger auslösender Reiz alle guten Vorsätze zu Nichte machen.

Zusätzlich schüttet unser limbisches System jedes Mal, wenn wir wie gewohnt handeln, körpereigene Opioide aus. Diese Belohnungsstoffe verstärken zusätzlich unser gewohntes Handlungsmuster.

Wenn Sie nun Ihren persönlichen Gewohnheiten auf die Spur kommen möchten und verstehen wollen, wie Sie sich die „Macht der Gewohnheit“ zu nutze machen können, dann lesen Sie Teil 2.

Bubbles icon Doch vorher.

Machen Sie Inventur!

Welche Gewohnheiten stehen Ihnen und Ihrer mentalen, emotionalen und körperlichen Fitness im Weg?

Viel Spaß,

Ihre Nadine Teichgräber

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