Transformation pur.

Jetzt fangen wir einfach mal wieder an. Oder? Was ist schon passiert? Die Welt aus den Angeln gehoben. Für die meisten von uns ist es ‘das Virus’. Corona. Covid 19. Viel Beschränkung, wenig Kontakt, keine Kohle.

Doch bei mir hat es schon früher angefangen mit dem Zusammenbruch der Welten.

Welche Welt? Zuerst mal meine private. Meine kleine. Die Familie. Oktober 2019, die Trennung. Ende eines Traumes. Nach mehr als 15 Jahren. Trotz vieler Gespräche, Klärungen, Versuche – irgendwie unausweichlich.

Im Januar 2020 stirbt einer meiner besten Freunde an Krebs. Nach längerem Leiden. Ich war bei ihm in seiner letzten Stunde. Eine unbeschreibliche, tiefe Erfahrung.

Dann kam die berufliche Transformation. Die große Welt. Corona. März 2020. Einbruch der Umsätze um mehr als 2/3. Und das in dieser Zeit der Trennung und All-Ein-Sam-Keit, in der ich mal mit und mal ohne meine zweite große Liebe, meine Tochter, gelebt habe. Da hinein meine Entscheidung, mich nicht beruflich mit aller Kraft in die virtuelle Welt zu stürzen. Sondern hinzuschauen, Raum & Zeit zu lassen. Sehen wie sich die Dinge entwickeln. Nicht die 3.580ste Kopie vom neuen Zug der virtuellen Welt zu werden. Das eigene Bewahren. Mit dem Neuen verbinden. Sehen was geht.

Dann wieder die private. Die kleine Welt. Unfall meiner Eltern, Entscheidungen treffen. Gravierende. Sie aus dem eigenen Haus ins Altenheim ‘verpflanzen’? Wie sagen? Wie entscheiden bei wachsender Demenz und Entscheidungsunfähigkeit meiner Eltern? Was ist das Beste? Und wie zu finanzieren …

Sommer 2020. Die Welt zieht wieder an und los. Urlaub ist noch schwierig. Seminare finden wieder statt. Also doch alles beim Alten beruflich? Pustekuchen. Mitte September die ersten Absagen. Diesmal mit Ansage meiner Kunden: Mach das doch virtuell. Online.
OK. Lange genug hatte ich ja gewartet. Ob das zu mir passt. In aller Konsequenz. Und doch hatte mich schon Anfang 2019 meine ewige Sehnsucht nach Wachsen in eine Ausbildung zum Online-Trainer getrieben. Also. Tools vorhanden, Erfahrung und Kompetenz auch. Dann mal los. Zeiten der intensiven Erfahrungen, des Ausprobierens, des nächtelangen Vorbereitens. Immer noch der alte Perfektionist. Aber heute reichen schon 110%. Früher ging nix unter 150. Ergebnisse: Lassen sich sehen.

Dazwischen die nächsten Transformationen. Wieder die privaten. Nochmal ganz schön rein in die Trauer um das Ende der Liebe. Die Entscheidung, unser Zuhause zu verkaufen, das nicht mein Zuhause allein sein kann. Eine neue Heimat finden. Wo? Wie?

November 2020. Jetzt wieder Lockdown ‘light’. Mir reicht’s langsam an Transformation. Und doch liegt in allem Ende ja der neue Anfang. Manchmal vermisse ich ein bisschen den Zauber, von dem Hesse spricht. Aber ich fühle die Kraft wieder. Für die neuen Wege. Für meine Transformationen. Und entscheide mich, meine/unsere website zu überarbeiten. Da bin ich grad. Auf dem Weg.

Also. Wenn Du Transformation willst, ich kann sie bieten. Und rede aus Erfahrung. Aus ganz persönlicher und beruflicher und überhaupt.

Looking for a transformation? Dare! Wir begleiten dich, dein Team oder dein Unternehmen.

Hinterlasse eine Antwort