Vom Liedership zum Leadership

Ein Samstag Abend voller Leidenschaft. Laith Al Deen in Concert in einer zugegebermaßen weniger bekannten hessischen Kleinstadt namens Hanau. Wie schafft der Mann das nur? Die Texte voller Poesie, die ganze Band voller Energie und mit unglaublichem Spaß dabei. 2 Stunden lang live-act vom Feinsten.

Es hat mich beeindruckt. Er hat mich beeindruckt. Wie ein Mensch es schafft, der 598. Wiederholung einer Tätigkeit die gleiche Energie zu geben wie beim 1. Mal. Wie er es schafft, 7 sehr unterschiedliche Menschen zu einem Team zusammen zu bringen. Wie er es schafft, seine Leidenschaft nicht nur auf die Mit-Handelnden sondern auch auf das Publikum, seine Kunden, zu übertragen. Wie er es schafft, diesem einen Konzert den ‚taste of uniqueness‘ zu geben.

Ich fühle mit mitgenommen, mitgerissen, angesteckt, verbunden, emotionalisiert. Bereit einen Weg mitzugehen. So fühlt sich Lieder-ship an, oder?

Und Sie? Ihr Style of Leadership? Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Mitarbeiter wären bei der 95. Durchführung Ihres Bereichsmeetings so drauf. Verbunden und angesteckt. Neugierig und energiegeladen. An Ihren Lippen hängend. Bereit für den nächsten Schritt. Proaktiv.

Wie heißt bloß das Zauberwort?

Ein Kommentar

  1. Der Motivator Drogen scheint es im Dunstkreis der Mannheimmusiker definitiv nicht sein. Aber die unterstützen ja ohnehin nur temporäre Verbrüderung.

    Spass beiseite, Die Musikszene kennt den Begriff „Frontman“, und einen solchen braucht es da wie dort. Einen, mit Visionen der klare Anweisungen gibt. Es braucht Proberäume zum experimentieren und aufeinander einstimmen. Und eine konsensorientierte Konfliktkultur ist auch nicht schlecht, damit die Enge des Tourbuses nicht zur Hölle wird.

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