TEICHGRÄBER2 – Woran wir glauben

Neulich in der Ideenschmiede bei Teichgräber2. Wir bereiten uns auf einen Pitch vor. Sind angefragt worden, ob wir Lust haben, für einen sehr großen Trainings- und Entwicklungs-Auftrag in den Ring zu steigen, uns zu präsentieren, unser Konzept, unser Team, unsere Werte.

Klar wollen wir. Sprechen mit dem Team. Brüten, diskutieren, konzeptionieren. Im Laufe des Prozesses arbeiten wir auch unsere Werte und Grundhaltung im Training nochmal klar heraus. Weil es doch um Transformation geht. Auch wir lernen und verändern uns.

Hier das Ergebnis. Wir sind stolz darauf. Kurz, prägnant, treffend. So denken und arbeiten wir bei Teichgräber.

 

Transformation bei TEICHGRÄBER

Redner1Seit mehr als 25 Jahren arbeite ich mit Leadership & Management, Führungskräften & Unternehmern, Konflikt- und Hochleitungsteams, High-Potentials, Trainern & Beratern. Immer in und FÜR UNTERNEHMEN.

So hat sich viel angesammelt an ‘Erfahrungs-Wissen’ mit den Jahren. In mittlerweile mehr als 3000 Seminartagen. Zeit, dieses Wissen mit  meiner Profession zu teilen. Mit meinen Trainer- und Berater-Kollegen/innen. In einer eigenen Ausbildung, die ICH SELBST anbiete:

Eine Ausbildung zum Teamentwickler. Teamcoach. Berater für Teamentwicklung.

Werden sich Menschen dafür interessieren? Werde ich die Ausbildung durchführen können? Bisher habe ich nie einzelne Teilnehmer direkt für meine Arbeit gewinnen müssen. Habe vom Feedback für meine Arbeit profitiert, von Weiterempfehlungen meiner Auftraggeber gelebt.

Nun ist es entschieden. Im Flow bin ich lange Abende mit allem gegangen, was von Bedeutung sein könnte. Jetzt ist sie ‘fertig’, die Ausbildung: Das Konzept entwickelt, die Termine festgelegt, das Hotel gebucht….

Ein weiterer Traum wartet auf Erfüllung. So viele habe ich mir schon erfüllen dürfen. Dankbar blicke ich darauf zurück. Die nächste Transformation bei TEICHGRÄBER. Was mit ihr wohl in mein Leben kommt?

Kieselsteine Teichgräber mit Text

Leadership-Erfolg für alle: Führen wie Kloppo

 

Vor 3 Jahren haben ich schon mal über Jürgen Klopp, den jetzigen Trainer vom FC Liverpool geschrieben. Über einen, der sich auf das motivorientierte Führen versteht. Heute treibt er mich mal wieder um. Weil er – prägnant und prägend wie kaum ein Anderer – Leadership in Reinkultur betreibt. Und wir Leader so viel von ihm lernen können.

Gefunden habe ich seine Thesen in einem spannenden Artikel. 

Mittel, die er vor allem einsetzt, sind lange Gespräche, in denen Jürgen Klopp alles über seine ‘Mitarbeiter’ erfahren möchte, ihre Angst, ihre Hoffnungen, ihre Träume.

Cog icon Übersetzen wir seine Thesen und Einstellungen doch mal in unfussballerische Leadership-Regeln, als Einstellung für sich und die Mitarbeiter:

  1. Leadership braucht deine Leidenschaft. Jeden Tag. Für dich. Und für deine Mitarbeiter.
  2. Resultate brauchen deinen Willen.
  3. ‘Walk the talk’: Immer schön authentisch bleiben. Mogelpackungen und ‘Impression-Manager’ haben wir schon genug.
  4. Lebe das vor, was du von Anderen verlangst.
  5. Mache Herausforderungen aus Problemen (was die Psychologen ‘reframing’ nennen).
  6. Schwöre dein Team auf deine Werte ein. Und sorge für ihr Commitment.
  7. Führe und motiviere individuell: Schau, was den Einzelnen ausmacht. Und sprich das an.
  8. Stecke erreichbare Ziele. Der nächste Schritt ist immer der wichtigste.
  9. Positiv rangehen: Fördere Stärken, anstatt Schwächen zu kritisieren.
  10. Bleib gelassen, wenn’s mal nicht läuft. Die nächste Chance zu gewinnen kommt schon bald.

Und, kommt Ihnen davon was bekannt vor? Oder leben Sie etwa schon voll danach?

 

Der Weg des Helden

IMG_3777Für uns alle gibt es diese Momente der Wahrheit.

Momente in denen wir intensiv bemerken, was wir eigentlich wollen und was wir nicht wollen. Momente in denen uns klar wird, was wir am besten können und was uns überhaupt nicht liegt. Momente die unsere Prioritäten gerade rücken.

Momente, die uns verändern können. Die uns die Augen öffnen, wenn wir hinsehen wollen.

Oftmals erleben wir in tiefen Lebenskrisen diese Momente der Wahrheit. Einschneidene berufliche Veränderungen, Krankheiten, Trennungen… Und gehen verändert aus unsicheren Phasen und Zeiten hervor.

Joseph Campbell fand als Mythenforscher den DNA-Code für diese tiefen inneren Wandlungsprozesse. Ein Muster, dass alle Krisenerfahrungen und deren Veränderungspotential erklärt. Er fand den Weg des Helden.

Und kreierte die Grundlage für das Seminar “Die Heldenreise”, die Paul Rebillot in den 70ern entwickelte.

Der Film “Finde Dich” zeigt auf wunderbare Weise, wie der Weg des Helden im Leben selbst wirksam wird.

 

Der Weg des Helden ist ein Weg auf der Suche nach dem Potential des Einzelnen zum Wohl der Gemeinschaft.

Paul Rebillot sagt:

Die Heldenreise ist einer der Wege, die wir einschlagen können, um eine klarere Sichtweise zu erlangen und die tiefere Bedeutung unserer persönlichen Entwicklung zu begreifen. Der Held ist jemand, der den Ruf hört und ihm folgt. Die Heldenreise ist so beschaffen, dass sie uns die Chance gibt, unseren eigenen inneren Ruf nach Wandlung wahrzunehmen und zu erkennen, welche Schritte wir gehen müssen, um diese Wandlung zu vollbringen.

Für mich selbst war meine Heldenreise in 2012 ein wichtiger Wendepunkt. Und der Ausgangspunkt für viele Veränderungen auf meinem beruflichen und persönlichen Weg. Umso mehr freue ich mich, dass wir in diesem Jahr mit dem “Projekt Heldenreise” selbst dieses einzigartige Seminar anbieten können. Damit sich möglichst viele auf ihre Heldenreise begeben. Damit Transformation gelingt.

Vielleicht hören ja auch Sie Ihren Ruf zum Abenteuer?

Die Macht der Gewohnheit

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TEIL 2: FÖRDERLICHE GEWOHNHEITEN INSTALLIEREN

In meinen Seminaren werde ich häufig nach einem Motto in meinem Leben gefragt. Nach einem weisen Satz, der allumfassend erklären kann, wie Veränderungen möglich werden.

Meine Antwort darauf ist immer:  Einsicht ohne Handlung bringt keine Veränderung.

Ziemlich simpel und unfassbar schwer auszuhalten. Weil ich mit diesem Satz die volle Verantwortung für mein Handeln übernehme. Letztlich fordert der Satz die Befreiung von der Illusion meiner Verantwortungslosigkeit. ICH BIN DAS ERGEBNIS MEINER GEWOHNHEITEN. Punkt. Meiner guten und schlechten.

Im letzten Artikel habe ich erklärt wie Gewohnheiten funktionieren. Jetzt möchte ich schrittweise verdeutlichen, wie Sie NEUE Gewohnheiten installieren.

EIN BEISPIEL:

Produktive Menschen stehen in der Regel früher auf als andere. Nehmen wir mal an, Sie wollen ab sofort 30 min früher aufstehen, um entspannter in den Tag zu starten. Oder morgens eine Runde Fitness zu machen. Die Zeitung in Ruhe zu lesen. Mit Ihren Kindern zu spielen. Für was auch immer.

Alles was wir brauchen sind 3 Zutaten.

  1. Wir brauchen einen auslösenden Reiz.
  2. Wir definieren eine neue Routine und wenden diese an.
  3. Wir definieren eine Belohnung bis die neue Routine automatisch greift.

Bubbles icon 1. Der auslösende REIZ

Das ist noch einfach. Früher aufstehen = Wecker früher stellen. Logisch.

Wir wissen meist sehr genau, was zu tun ist. Einsicht ist der einfache Teil.

Bubbles icon 2. Die neue ROUTINE

Hier ist das Detail nun entscheidend. Und die Vorbereitung. Unter dem Leitbild: Vor dem Spiel ist nach dem Spiel.

Denn Sie müssen ganz genau und akribisch planen, was sie beim Klingeln des Weckers tun werden. Und es muss sich maximal vom alten Muster unterscheiden.

Um diese neue Routine zu definieren, ist es absolut notwenig, dass Sie nach Ihren Saboteuren suchen.

Sprich, was werden Sie womöglich alles tun, um nicht die neue Routine anzuwenden. Machen Sie sich das glasklar.

Dann gehen Sie die äußeren Rahmenbedingungen durch. Was kann alles verändert werden, damit Sie Ihr System auf die Veränderung vorbereiten?

  • Ändern Sie den Klingelton des Weckers,
  • Kaufen Sie einen neuen Wecker,
  • Platzieren Sie den Wecker an einem neuen Ort,
  • Gehen Sie nicht direkt ins Bad, sondern erst in die Küche um ein Glas Wasser zu trinken,
  • Treten Sie auf den Balkon usw. …
  • Seien Sie kreativ. Haben Sie Spaß dabei!

Beziehen Sie in der Vorbereitungsphase Freunde und Familie ein. Wie können wichtige Bezugspersonen Ihre Pläne unterstützen?

Und jetzt das WICHTIGSTE: DURCHHALTEN! 90 Tage!

Cog icon Phase 1: Tag 1 – 30 – Aufbruch:

Erst nach 30 Tagen täglich bahnt sich im neuronalen Netz ganz langsam das neue Muster. Es ist allerdings noch sehr anfällig für Rückfälle. Die Anfangsmotivation und die akribische Planung vor Beginn der Installation sind Ihre wichtigsten Helfer in dieser Phase.

Cog icon Phase 2: Tag 31 – 60 – Prüfungen:

Nach weiteren 30 Tagen täglich kann von neuen neuronalen Bahnen gesprochen werden. Das heißt: Wenn Sie nun auf das alte Muster umsteigen wollen, ist ihr System irritiert.

Jeden Tag, an dem Sie das neue Muster durchhalten, stärkt die Installation der neuen Gewohnheit. Jede Unterbrechung stärkt das alte Muster. Es ist ein Wettkampf. Auf Ihren Mindset kommt es an.

Hier brauchen Sie dann das ausgefeilte Belohnungssystem. Dazu später mehr.

Cog icon Phase 3: Tag 60 – 90 – Neue Routinen:

Ab dem 60. Tag setzt die neue Routine immer automatischer ein. Negative Nebenwirkungen treten in den Hintergrund. Und ab dem 90. Tag beginnt dann auch endlich die stetige automatische Ausschüttung der förderlichen Botenstoffe. Die neue Gewohnheit ist keine mehr.

Bubbles icon 3. Die Belohnung

Die Belohnung ist insbesondere für die Phase 2 “Prüfungen” essentiell.

Da Ihr inneres Belohnungssystem der Botenstoffe ja noch nicht aktiviert ist und Sie sogar auf Dopamin verzichten müssen, brauchen Sie fürs Durchhalten äußere Belohnungen.

Auch hier können Sie kreativ sein. Erfüllen Sie sich einen Wunsch. Oder visualisieren Sie Ihre Fortschritte indem Sie ein Maßband abschneiden. Machen Sie jeden morgen ein Foto wie die Bloggerin Tammy Strobel vom “Morning View”. Egal was. Seinen Sie spielerisch dabei.

Also dann mal los. Worauf warten Sie noch?

Wenn Sie Lust auf ein Update Ihrer Gewohnheiten haben, allerdings gern mit einen Sparringspartner an der Seite. Wir helfen gern. Zum Beispiel im Coaching.

Ihre Nadine Teichgräber