INFO: Lust auf Wandel – Artikel im Buch ‚Praxis der Wirtschaftspsychologie‘ erschienen!

 

Praxis der WirtschaftspsychologieAuch wenn in meinem Reiss-Profil das Status-Motiv keine ganz unerhebliche Rolle spielt, war mir das Schreiben von Büchern und Fachartikeln doch eher ein Graus – zu theoretisch, zu weit weg von gelebter Unternehmens-Realität, zu sehr Schreibtisch-orientiert. Vor 2 Jahren dann hat mich ein lieber Kollege, Patrick Mehlich (als Mitherausgeber), doch überzeugen können, aktiv zu werden. Ein Fachartikel in einem Buch, das sich mit der Praxis der Wirtschaftspsychologie beschäftigt. Also keine neue Theorie, keine weltfremde Analysen, sondern ein Buch, das sich ganz konkret mit der Praxis beschäftigt. Die Entscheidung für ein Thema fiel mir leicht: Bei der steigenden Zahl an Veränderungsprozessen, die ich begleite, spielt immer wieder die Frage nach der ‚Veränderung der Veränderungskompetenz und -Bereitschaft‘ der beteiligten Führungskräfte eine wesentliche Rolle. Da ich zudem gerade in einem Unternehmen eine entsprechende Maßnahme umgesetzt hatte, habe ich dieses sehr praktische und konkrete Beispiel in dem Fachartikel beschrieben (download:  Lust auf Wandel – Ein Change-Workshop mit 70 Führungskräften).

Hier gibt es Anregungen zur Durchführung eines Großgruppen-Workshops, in denen das Thema ‚Change Management‘ eine breite Zahl von Führungskräften erreicht. Ziel ist, ein höheres Bewusstsein für die Veränderungsnotwendigkeiten im Unternehmen und im eigenen Führungsverhalten zu schaffen.

Damit also mein zweiter Artikel, nach dem ebenfalls sehr praktisch ausgerichteten Fachartikel ‚Teamentwicklung mit dem Reiss-Profile‘ in dem Buch ‚Die 16 Lebensmotive in der Praxis‚ (Hrsg. Markus Brand u.a.).

Vielleicht sattle ich doch noch mal auf Autor um?

Ralf Teichgräber

 

Veränderung kann Spaß machen?! – Change for fun

  • Szene 1: Ich sitze im Büro und denke über die Gestaltung eines größeren Transformationsprozesses nach.

Tja. Change-Prozesse gehen mit Widerstand einher. Klar, oder? Während wir früher versucht haben, die Widerstände zu ignorieren, wird heute psychologisches Rüstzeug trainiert, damit besser umzugehen. Oder, besser noch, Kommunikation und Change-Prozess soweit zu optimieren, dass wir es mit möglichst wenig Widerständen zu tun haben. Aber ohne Widerstand? Geht nicht.

  • Szene 2: 1 Tag später.

Im Meeting bei einem Kunden, den ich schon länger begleite. Auch hier eine Diskussion über Neues. Und: ‚Veränderung mal anders‘, möchte mein Kunde haben. ‚Positiver, mit mehr Spaß.‘

  • Szene 3: Wieder im Büro.

In Gedanken durchforste ich mein Repertoire, sichte die einschlägige Literatur in meinem Büro. Nichts. Vielleicht googeln? (Hilft oft.) Ich werde fündig: The Fun Theory. Behauptet doch glatt, dass so etwas einfaches wie ‚SPASS‘ der einfachsten Weg ist, das Verhalten von Menschen ‚zum Besseren‘ zu wenden.

Wobei natürlich kritisch anzumerken ist, dass die Menschen in Unternehmen nicht immer glauben, dass eine Veränderung ‚zum Besseren‘ führt. Aber sei’s drum. – Ich sehe mir das Video auf der website an. Und gleich nochmal. Und dann noch ein zweites. Und ein drittes. Ist schon unglaublich – Spaß führt wirklich zu Verhaltensänderungen. Jetzt ist unsere Kreativität gefragt. Wie erreichen Sie, dass die Einführung von SAP Spaß macht? Welchen Spaß-Faktor integrieren Sie in die Einführung eines neuen Beurteilungs-Systems?

Hier kommt jetzt mein persönlicher Favorit:

Und wer mehr sehen und nach anderen Favoriten Ausschau halten will: http://www.thefuntheory.com/

  • Szene 4: Pfeifend laufe ich die Treppen hoch … Ich habe angebissen …. Mal sehen, was draus wird.