Transformation bei TEICHGRÄBER

Redner1Seit mehr als 25 Jahren arbeite ich mit Leadership & Management, Führungskräften & Unternehmern, Konflikt- und Hochleitungsteams, High-Potentials, Trainern & Beratern. Immer in und FÜR UNTERNEHMEN.

So hat sich viel angesammelt an ‚Erfahrungs-Wissen‘ mit den Jahren. In mittlerweile mehr als 3000 Seminartagen. Zeit, dieses Wissen mit  meiner Profession zu teilen. Mit meinen Trainer- und Berater-Kollegen/innen. In einer eigenen Ausbildung, die ICH SELBST anbiete:

Eine Ausbildung zum Teamentwickler. Teamcoach. Berater für Teamentwicklung.

Werden sich Menschen dafür interessieren? Werde ich die Ausbildung durchführen können? Bisher habe ich nie einzelne Teilnehmer direkt für meine Arbeit gewinnen müssen. Habe vom Feedback für meine Arbeit profitiert, von Weiterempfehlungen meiner Auftraggeber gelebt.

Nun ist es entschieden. Im Flow bin ich lange Abende mit allem gegangen, was von Bedeutung sein könnte. Jetzt ist sie ‚fertig‘, die Ausbildung: Das Konzept entwickelt, die Termine festgelegt, das Hotel gebucht….

Ein weiterer Traum wartet auf Erfüllung. So viele habe ich mir schon erfüllen dürfen. Dankbar blicke ich darauf zurück. Die nächste Transformation bei TEICHGRÄBER. Was mit ihr wohl in mein Leben kommt?

Kieselsteine Teichgräber mit Text

Leadership-Erfolg für alle: Führen wie Kloppo

 

Vor 3 Jahren haben ich schon mal über Jürgen Klopp, den jetzigen Trainer vom FC Liverpool geschrieben. Über einen, der sich auf das motivorientierte Führen versteht. Heute treibt er mich mal wieder um. Weil er – prägnant und prägend wie kaum ein Anderer – Leadership in Reinkultur betreibt. Und wir Leader so viel von ihm lernen können.

Gefunden habe ich seine Thesen in einem spannenden Artikel. 

Mittel, die er vor allem einsetzt, sind lange Gespräche, in denen Jürgen Klopp alles über seine ‚Mitarbeiter‘ erfahren möchte, ihre Angst, ihre Hoffnungen, ihre Träume.

Cog icon Übersetzen wir seine Thesen und Einstellungen doch mal in unfussballerische Leadership-Regeln, als Einstellung für sich und die Mitarbeiter:

  1. Leadership braucht deine Leidenschaft. Jeden Tag. Für dich. Und für deine Mitarbeiter.
  2. Resultate brauchen deinen Willen.
  3. ‚Walk the talk‘: Immer schön authentisch bleiben. Mogelpackungen und ‚Impression-Manager‘ haben wir schon genug.
  4. Lebe das vor, was du von Anderen verlangst.
  5. Mache Herausforderungen aus Problemen (was die Psychologen ‚reframing‘ nennen).
  6. Schwöre dein Team auf deine Werte ein. Und sorge für ihr Commitment.
  7. Führe und motiviere individuell: Schau, was den Einzelnen ausmacht. Und sprich das an.
  8. Stecke erreichbare Ziele. Der nächste Schritt ist immer der wichtigste.
  9. Positiv rangehen: Fördere Stärken, anstatt Schwächen zu kritisieren.
  10. Bleib gelassen, wenn’s mal nicht läuft. Die nächste Chance zu gewinnen kommt schon bald.

Und, kommt Ihnen davon was bekannt vor? Oder leben Sie etwa schon voll danach?

 

Coaching einmal anders – oder: Leadership on Stage

Nicht dass Sie meinen, ich würde hier nur noch über Musik & Leadership filosofieren. Wenngleich – es hätte was. Doch diesmal stellt das Dirigieren eher den Hintergrund für Lernen dar. Es geht um ein Video einer Arbeit von und mit Benjamin Zander, dem Chefdirigent der Bostoner Philharmoniker (auf dem Weltwirtschaftsforum 2009 in Davos aufgezeichnet). Ein Video, das gleich in vierfacher Hinsicht bemerkenswert ist für uns Leader und Leader-Developer:

Als ich das Video mit Benjamin Zander das erste Mal gesehen habe, hat mich der Witz mit den beiden Schuhverkäufern schon gleich zu Anfang amüsiert (Kurzform: 2 Schuhverkäufer in Afrika Ende des 19. Jahrhunderts. Der eine kabelt an sein Unternehmen: „Unterfangen aussichtslos. STOP. Hier trägt niemand Schuhe. STOP“. Der andere kabelt: „Grandiose Chance. STOP. Hier trägt noch niemand Schuhe. STOP“.) Und damit beginnt Zander seine Ausführungen über die ‚Welt der Chancen‘ und die ‚Welt der Beschwerden‘. Eine Differenzierung, der mir allzu bekannt vorkommt.

Nach dem zweiten Sehen ging mir das Schlagwort ‚how fascinating‘ nicht mehr aus dem Kopf. Das benutzt Benjamin Zander, um mit freundlichem Lächeln Fehler seiner Schüler zu kommentieren. Einhergehend mit einer Bewegung, die Arme ausgebreitet nach oben zu nehmen. (Als ich das Video in meinem letzten Seminar gezeigt habe, war bei jedem kleiner Fehler ‚how fascinating‘ der running gag in der Seminargruppe.)

Beim dritten Sehen hat mich besonders die Art beeindruckt, wie Benjamin Zander seinen Schüler coacht. Mit wieviel Liebe, Humor und positiver Zugewandtheit. Ein berührendes Beispiel. Wenngleich es sicherlich Differenzen zu meiner systemischen Coaching-Ausbildung gibt.

Und schließlich halte ich es für einen Wert zu hören, wie Benjamin Zander seine Schüler behandelt: Er gibt Ihnen zu Anfang des Schuljahres die höchste Benotung, ein A. Und fordert sie dann auf, ihm innerhalb von 2 Wochen schriftlich zu begründen, warum sie am Ende des Schuljahres ein A erreicht haben werden. Wie sie sich dann verhalten, welche Kompetenzen sie haben, wie sie sind …. . Kommt Ihnen das bekannt vor? OK, leichte Paralleln zur lösungsorientierten Gesprächsführung sind sicherlich erkennbar. Und doch im ersten Moment unvorstellbar, oder? Nehmen wir mal an, Ihr Lehrer in der Schule hätte Ihnen zu Anfang eine 1 in Deutsch gegeben. Und Sie gebeten zu beschreiben, wie Sie sich innerhalb eines Jahres entwickelt haben, um diese Note zu erreichen…

Sind Sie vielleicht auf den Geschmack gekommen? Dann nix wie los: Hier ist der link zum englischsprachigen Video. Viel Spaß!

Couching

Nun hat ja bekannterweise Coaching nichts mit Couching zu tun – wenngleich ein bekannter Vertreter der frühen Spezies ‚homo psychologicus‘ (S. Freud) die berühmt-berüchtigte Therapiecouch für seine Sitzungen benutzte. Dennoch möchte ich an dieser Stelle stolz darauf hinweisen, dass auch ich mich zum Zwecke der Einzelberatung (Coaching genannt) jetzt einer oder vielmehr zweier Couchen bediene.

Ich finde, ein gelungenes Ambiente für intensives Reflektieren. Zu einem großen Teil finden meine Coachings ja innerhalb der Unternehmen statt. Für die anderen Anfragen kann ich damit mein Wirken auch in einem persönlicheren Rahmen anbieten.

Sich verändern – wie im Schlaf: wingwave-Coaching

Begeistert, fasziniert und überrascht bin ich von einer zusätzlichen Coaching-Ausbildung zurückgekommen: wingwave-Coaching (www.wingwave.com).

Ein Form von Kurzzeit-Coaching, das alles Existierende in den Schatten stellt. Eine Verbindung aus bewährten und effektiven psychologischen Coaching-Elementen. wingwave ist ein Leistungs- und Emotions-Coaching, das spürbar und schnell Leistungsstress abbaut. Gleichzeitig werden Kreativität, Mentalfitness und Konfliktstabilität gesteigert.

Wie funktioniert wingwave? Drei Elemente bilden die Grundlage für diesen Ressourcen-Effekt:

  • Die Basis bildet eine einfach erscheinende Grundintervention: das Erzeugen „wacher“ REM-Phasen (Rapid Eye Movement), welche wir Menschen sonst nur im nächtlichen Traumschlaf durchlaufen.
  • Coaching-relevante Stressauslöser (Gedanken, Erfahrungen, Emotionen) werden mit dem Myostatik-Test identifiziert und dann durch wache REM-Phasen auf der limbischen Ebene des Gehirns reguliert.
  • Mit Hilfe gehirn- und zielgerechter Kommunikation (auf NLP-Basis = Neurolingustisches Programmieren) werden so emotionale Blockaden gelöst.

Auf diese Art und Weise wird in wenigen Terminen (Kurzzeit-Coaching) das Leistungspotenzial eines Menschen ‚entblockiert‘ und auf natürliche Weise gesteigert.

Der Namen wingwave erinnert an den Flügenschlag eines Schmetterlings, der – am einen Ende der Welt hervorgebracht – am anderen Ende einen Orkan auslösen kann. Und an ‚brainwave‘, den Geistesblitz.

(Bildquelle und Erklärungen)

Für mich hat die Erfahrung des wingwave-Coachings und meiner Ausbildung Konsequenzen. Lange hat das Coaching ein ‚Schattendasein‘ in meinen Aktivitäten gefristet, da ich durch viele Seminar- und Workshop-Verpflichtungen oft lange weg bin, und mir mehr Raum für Coaching nicht genommen habe. Trotz kontinuierlich steigender Aktivitäten und Coaching-Anfragen in den letzten 2 Jahren.

Mittlerweile habe ich einige Male im Coaching mit der wingwave-Methode gearbeitet. Die Resultate sind ungewöhnlich, schnell, einzigartig. Meine Begeisterung für wingwave und meine Freude an der Arbeit steigen. Nur logisch, dass ich in den nächsten Wochen meine website entsprechend ergänzen werde.

– Wie war das noch (ohne hier Werbung für die Volksbanken/Raiffeisenbanken machen zu wollen)? Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. –

Ich habe einmal mehr etwas gefunden, das mich antreibt …