Das fängt ja gut an …

2012. Schon 3 Tage alt. Und einen Tag länger als das letzte. Ich frage mich mal wieder, wann die Menschen feiern, die am 29.2. geboren werden. Und könnte mir vorstellen, dass zumindest alle 4 Jahre die Party voll abgeht.

Und noch etwas frage ich mich. Mal wieder. Eigentlich immer am Ende oder am Anfang eines Jahres: Was wird es bringen, dieses Jahr? Zumindest bin ich diesmal nicht dem Irrglauben versessen, dass es ruhiger werden könnte als das letzte. Weniger turbulent. Mit mehr Zeit und so. Das habe ich mindestens die letzten 10 Jahre geglaubt.

Ich denke, es geht eher ums Verbinden. Das Angenehme mit dem Nützlichen. Das Private mit dem Beruflichen. Das Schreiben mit dem Reden. Das Ausruhen mit dem Tun (so steht seit 4 Tagen in unserem „Ruhe-Raum“ ein Laufband ….). Das Geben mit dem Nehmen. Das Senden mit dem Empfangen. – Für mich schon sehr viele Vorsätze auf einmal 🙂

Und noch etwas weiß ich: Dieser Januar wird anders als der letzte. 1/2011 habe ich mit Schreiben verbracht, an meinem Fachbeitrag zum Buch „Die 16 Lebensmotive in der Praxis“. Eine ungewohnte Tätigkeit für mich. Und doch auch etwas, auf das ich stolz bin (mein Anerkennungs-Motiv lässt grüßen). Wer interessiert ist: Es geht um ‚Teamentwicklung mit dem Reiss-Profil‘.

Und damit ich gleich beginne, fange ich mit dem Verbinden von ‚Geben & Nehmen‘ an. Für Menschen mit einem hohen Wettbewerbs-Motiv, die auch ein kleines bisschen neugierig sind. Ich möchte nämlich 10 Exemplare „meines“ Buches verschenken. An die die schnell sind. Und suchen können (nämlich meine Email-Adresse). Und mir schreiben, warum dieses Jahr für sie ein ganz besonderes Jahr wird.

Auf geht’s! Ich bin mal gespannt.

Couching

Nun hat ja bekannterweise Coaching nichts mit Couching zu tun – wenngleich ein bekannter Vertreter der frühen Spezies ‚homo psychologicus‘ (S. Freud) die berühmt-berüchtigte Therapiecouch für seine Sitzungen benutzte. Dennoch möchte ich an dieser Stelle stolz darauf hinweisen, dass auch ich mich zum Zwecke der Einzelberatung (Coaching genannt) jetzt einer oder vielmehr zweier Couchen bediene.

Ich finde, ein gelungenes Ambiente für intensives Reflektieren. Zu einem großen Teil finden meine Coachings ja innerhalb der Unternehmen statt. Für die anderen Anfragen kann ich damit mein Wirken auch in einem persönlicheren Rahmen anbieten.

Sich verändern – wie im Schlaf: wingwave-Coaching

Begeistert, fasziniert und überrascht bin ich von einer zusätzlichen Coaching-Ausbildung zurückgekommen: wingwave-Coaching (www.wingwave.com).

Ein Form von Kurzzeit-Coaching, das alles Existierende in den Schatten stellt. Eine Verbindung aus bewährten und effektiven psychologischen Coaching-Elementen. wingwave ist ein Leistungs- und Emotions-Coaching, das spürbar und schnell Leistungsstress abbaut. Gleichzeitig werden Kreativität, Mentalfitness und Konfliktstabilität gesteigert.

Wie funktioniert wingwave? Drei Elemente bilden die Grundlage für diesen Ressourcen-Effekt:

  • Die Basis bildet eine einfach erscheinende Grundintervention: das Erzeugen „wacher“ REM-Phasen (Rapid Eye Movement), welche wir Menschen sonst nur im nächtlichen Traumschlaf durchlaufen.
  • Coaching-relevante Stressauslöser (Gedanken, Erfahrungen, Emotionen) werden mit dem Myostatik-Test identifiziert und dann durch wache REM-Phasen auf der limbischen Ebene des Gehirns reguliert.
  • Mit Hilfe gehirn- und zielgerechter Kommunikation (auf NLP-Basis = Neurolingustisches Programmieren) werden so emotionale Blockaden gelöst.

Auf diese Art und Weise wird in wenigen Terminen (Kurzzeit-Coaching) das Leistungspotenzial eines Menschen ‚entblockiert‘ und auf natürliche Weise gesteigert.

Der Namen wingwave erinnert an den Flügenschlag eines Schmetterlings, der – am einen Ende der Welt hervorgebracht – am anderen Ende einen Orkan auslösen kann. Und an ‚brainwave‘, den Geistesblitz.

(Bildquelle und Erklärungen)

Für mich hat die Erfahrung des wingwave-Coachings und meiner Ausbildung Konsequenzen. Lange hat das Coaching ein ‚Schattendasein‘ in meinen Aktivitäten gefristet, da ich durch viele Seminar- und Workshop-Verpflichtungen oft lange weg bin, und mir mehr Raum für Coaching nicht genommen habe. Trotz kontinuierlich steigender Aktivitäten und Coaching-Anfragen in den letzten 2 Jahren.

Mittlerweile habe ich einige Male im Coaching mit der wingwave-Methode gearbeitet. Die Resultate sind ungewöhnlich, schnell, einzigartig. Meine Begeisterung für wingwave und meine Freude an der Arbeit steigen. Nur logisch, dass ich in den nächsten Wochen meine website entsprechend ergänzen werde.

– Wie war das noch (ohne hier Werbung für die Volksbanken/Raiffeisenbanken machen zu wollen)? Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. –

Ich habe einmal mehr etwas gefunden, das mich antreibt …

Ohne Fleiß kein Preis – ‚Positive Thinking‘ allein reicht nicht

In den letzten Jahren hat sich ein Glaubenssatz breitgemacht, der mittlerweile fast als Allgemeingut von Managern angesehen werden kann: ‚Positives Denken führt zum Erfolg.‘ Sicher, wir sind über die Chaka-Chaka-Psychologie von Mr. Motivation mittlerweile hinweg – so einfach funktioniert die Welt nicht, oder? Dennoch hält sich die These hartnäckig, dass der Glaube an den eigenen Erfolg tatsächlich genau dahin führt. Und schon die Vorstellung daran glücklich macht.

Interessant, dass die Psychologie hier Neues zu berichten hat (Prof. Dr. Gabriele Öttingen, Universität Hamburg). Differenzierteres, um genau zu sein. Nach einem Artikel der FAZ (24.1.09, leider online nicht kostenfrei verfügbar) hat zum einen der Faktor ‚Eigene Motivation‘ größeren Einfluss. Zum anderen spielt die ‚Erfolgs-/MIsserfolgsorientierung‘ von Managern eine Rolle:

  • Positives Denken zu eigenen Zielen wirkt dann, wenn ich selbst in hohem Maße eigenmotiviert bin. Weniger Motivierte gelangen nur zu einem unrealistischen Optimismus, der sie beim Verfolgen der Ziele nachlässig macht.
  • Menschen mit Angst vor Misserfolg verstärken durch positive Ziel-Phantasien ihre Angst, es nicht zu schaffen. Sinnvoller ist hier das Durchspielen von ‚worst-case-Szenarien‘.

Die alte Boris-Becker-Maxime ‚Das Match wird zwischen den Ohren gewonnen‘ passt also nur in Verbindung mit hoher Eigenmotivation und Disziplin, einem gesunden Glauben an den eigenen Erfolg sowie einem vorbeugenden Training von ‚was wäre wenn …‘ bei misserfolgs-orientierten Mitarbeitern.

Haben wir doch aber eigentlich schon gewusst, oder? Fassen wir die Erkenntnisse zum Schluss mit einigen Sprichwörtern zusammen:

  • Ohne Fleiß kein Preis.
  • Frisch gewagt ist halb gewonnen.
  • Träume sind Schäume.
  • Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
  • Übung macht den Meister.
  • Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Und was lernen Sie als engagierter Leadershipper daraus?